Abteilung Wasser/Abwasser und Telekommunikation

Kommunale Wasserwirtschaft im VKU

Trinkwasser ist Lebensmittel Nr. 1. Über ein Leitungsnetz mit einer Länge von mehr als 500.000 Kilometern versorgen die kommunalen Unternehmen in Deutschland jeden Bürger im Durchschnitt mit 121 Litern pro Tag. Schmutzwasser, wie zum Beispiel aus der Waschmaschine, wird genauso wie Niederschlagswasser über die Kanalnetze der kommunalen Abwasserentsorger abgeleitet und in den Kläranlagen gereinigt. Langzeitstudien belegen regelmäßig: Die Verbraucher sind mit Qualität, Preis/Leistung und Kundenservice dieser Leistungen höchst zufrieden.

Wasserver- und Abwasserentsorgung sind Kernbestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge. Kommunale Unternehmen stellen die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung qualitativ hochwertig und zu angemessenen Entgelten für die Bürgerinnen und Bürger sicher. Sie sorgen dafür, dass die Infrastruktur als Schatz unter der Straße erhalten bleibt. Der Schutz der Ressourcen zur Trinkwasserversorgung hat daher eine besondere Bedeutung. Der VKU setzt sich dafür ein, das Verursacherprinzip konsequent umzusetzen und Einträge von Nähr- und Schadstoffen an der Quelle soweit wie möglich zu reduzieren.

Wir vertreten die Interessen der kommunalen Wasserwirtschaft durch:

  • Vermittlung wasserpolitischer Positionen der Verbandsgremien durch enge Kontakte zu Politik und Ministerien
  • Begleitung relevanter Gesetzgebungs- und Verordnungsverfahren und Branchenvereinbarungen
  • Enge Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden und Fachverbänden
  • Platzierung wasserwirtschaftlicher Belange durch gezielte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Beratung und Wissenstransfer
  • Praxisorientierte Hilfestellungen und Fachpublikationen 

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Bereich Umweltpolitik

Klimawandel, Spurenstoffe, Cyberbedrohungen - die kommunale Wasserwirtschaft steht vor bedeutenden Herausforderungen. Der VKU setzt sich für eine Umweltpolitik ein, die unsere natürlichen Ressourcen und die wasserwirtschaftliche Infrastruktur bestmöglich schützt, Anpassungen an veränderte Klimabedingungen unterstützt und die Ausnutzung natürlicher Energiepotenziale fördert. Der Schutz unserer Wasserressourcen ist hierbei von essentieller Bedeutung. Schädliche Einträge von Nähr- und Schadstoffen müssen soweit wie möglich vermieden werden. Der VKU setzt sich daher für die konsequente Umsetzung des Vorsorge- und Verursacherprinzips ein. Die Verantwortung für die Sicherung der Wasserqualität liegt allerdings nicht ausschließlich bei den kommunalen Wasserver- und Abwasserentsorgern, sondern ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

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Bereich Wirtschafts- und Ordnungspolitik

Wasserver- und Abwasserentsorgung sind Kernbestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge. Alleine die Kommune entscheidet im Interesse ihrer Bürgerinnen und Bürger, über den jeweils besten Weg, die Wasserver- und die Abwasserentsorgung vor Ort zu organisieren. Dies ist in Deutschland nahezu immer die Aufgabenerfüllung durch kommunale Unternehmen und Einrichtungen. Die Verbraucher sehen die Wasserwirtschaft in der kommunalen Hand gut aufgehoben. Damit dies weiterhin möglich bleibt, muss die Organisationsfreiheit der Kommunen in der Wasserwirtschaft auch zukünftig gesichert werden; die ordnungspolitischen Rahmenbedingungen insbesondere im Wettbewerbs-, Vergabe- und Steuerrecht müssen stimmen. Zudem stellen kommunale Unternehmen die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung kostendeckend und zu angemessenen Entgelten für die Bürgerinnen und Bürger sicher. Dabei gewährleisten sie stets ein hohes Maß an Versorgungssicherheit und Qualität. Diskussionen über Wasserpreise und -gebühren sowie Wasserentgeltmodelle sollten deshalb möglichst sachlich und mit Blick auf die örtlichen Rahmenbedingungen geführt werden. Dafür setzt sich der VKU ein.

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Telekommunikation im VKU

Eine leistungsfähige Breitbandversorgung ist Voraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land und zentraler Standortfaktor bei der Ansiedlung sowohl von Unternehmen als auch von Privatpersonen. Im Rahmen der Daseinsvorsorge übernehmen immer mehr kommunale Unternehmen Verantwortung für ihre Region und bauen leistungsfähige Glasfaserinfrastruktur aus. Aktuell engagieren sich rund 140 kommunale Unternehmen im Glasfaserausbau, im vergangenen Jahr haben sie rund 500 Mio. Euro investiert, bis 2018 sind Investitionen von 1,5 Mrd. Euro geplant. Der VKU vertritt die Interessen seiner Mitgliedsunternehmen mit der Sparte Telekommunikation gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Der Arbeitskreis Telekommunikation erarbeitet Positionen zu aktuellen Gesetzgebungsverfahren und dient dem Austausch der Mitglieder zu aktuellen Entwicklungen rund um das Thema Breitbandausbau.

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