BMU-Kommunalrichtlinie: Antragsfenster bis 30. September 2019 geöffnet Förderung kommunaler Klimaschutzprojekte geht in neue Runde

Vom 1. August bis zum 31. Oktober 2019 können Kommunen, kommunale Unternehmen, und weitere Akteure vor Ort wieder Projektskizzen für kommunale Klimaschutzprojekte mit modellhaftem, investivem Charakter einreichen. Bislang wurden rund 12.500 Klimaschutzprojekte in mehr als 3.000 Kommunen unterstützt, darunter beispielsweise Projekt der Berliner Wasserbetriebe, der Hamburger Stadtentwässerung oder der Stadtwerke Lemgo GmbH.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit fördert im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) Projekte, welche

  • die besten verfügbaren Techniken und Methoden zum Einsatz bringen,
  • durch ihre bundesweite Ausstrahlung zur Nachahmung anregen und
  • weitere Minderungen von Treibhausgasemissionen auslösen.

Besonders förderwürdig sind Modellprojekte, die auch im Verbund konzipiert werden können, aus den Bereichen

  • Abfallentsorgung und Abwasserbeseitigung,
  • Energie- und Ressourceneffizienz,
  • Stärkung des Umweltverbunds, grüne City-Logistik und Treibhausgas-Reduktion im Wirtschaftsverkehr sowie
  • Smart-City (Vernetzung, Integration und intelligente Steuerung verschiedener umwelttechnischer Infrastrukturen).

Es wird ein zweistufiges Verfahren angewandt: In der ersten Stufe reichen die Interessenten eine aussagefähige Projektskizze über das Antragsverfahren easy-Online ein. Sofern die formellen Voraussetzungen erfüllt sind und die Projektskizze hinsichtlich der Bewertungskriterien positiv bewertet wird, erfolgt in der zweiten Stufe die Aufforderung zur Vorlage eines formalen Förderantrags.

Alle Informationen erhalten Sie online unter www.klimaschutz.de/modellprojekte, beim Projektträger Jülich sowie als individuelle Beratung unter 030 20199-3510 (Beratungstelefon) oder per E-Mail unter ptj-ksi(at)fz-juelich(dot)de.

Fragen zur Kommunalrichtlinie und anderen Fördermöglichkeiten im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) beantwortet auch das Service- und Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) telefonisch unter 030 39001-170 und per E-Mail unter skkk(at)klimaschutz(dot)de.