VKU Positionspapiere zu "Energielieferungen für einkommensschwache Haushalte" VKU positioniert sich zu Energiearmutsdebatte

Das Thema bezahlbare Energie ist sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene immer wieder im Gespräch. Auf europäischer Ebene gibt es dazu eine Arbeitsgruppe "schutzbedürftiger Kunde" der Generaldirektion für Energie (DG Ener) in Kooperation mit der Generaldirektion für Verbraucherschutz (DG Sanco), welche sich intensiv mit dem Thema schutzbedürftiger Kunde / Energiearmut beschäftigt.

Auf nationaler Ebene ist hier insbesondere die Verbraucherzentrale (VZ) NRW aktiv. Hierfür wurde ein Arbeitskreis in NRW mit Vertretern aus dem Landeswirtschaftsministerium, Landessozialministerium, Verbraucherzentrale NRW sowie Energieversorgungsunternehmen gegründet. Ziel des Arbeitskreises ist es, Lösungsansätze zur nachhaltigen Bekämpfung von Energiearmut zu erarbeiten. Im Rahmen dieser Initiative wurde vom Land NRW ein Verordnungsantrag zur Änderung der Stromgrundversorgungsverordnung (StromGVV) und der Gasgrundversorgungsverordnung (GasGVV) in den Bundesrat gegeben, welcher am 07. Juni 2013 vom Plenum in die Ausschüsse zur Beratung verwiesen wurde. Mit den Änderungen der Verordnungen möchte NRW eine Verringerung von Unterbrechungen der Strom- und Gasversorgung bei Haushaltskunden wegen Zahlungsrückständen erreichen.

Da zu erwarten ist, dass die Bezahlbarkeit von Energie für einkommensschwache Haushalte auch im anstehenden Wahlkampf thematisiert werden wird, hat der VKU hierzu in Vorbereitung auf die anstehenden Diskussionen ein Positionspapier erarbeitet. Hierbei wurden u.a. die derzeit diskutierten Lösungsansätze aufgegriffen und aus Sicht des VKU bewertet sowie denkbare Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt.

VKU Positionspapier_Langversion (pdf, 289 KB)

VKU Positionspapier_Kurzversion (pdf, 23,6 KB)