Festlegung des generellen sektoralen Produktivitätsfaktors (Xgen)

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Die Berechnungen des Projekts konzentrierten sich im ersten Schritt auf die Berechnungen des Törnquist-index, weil hierzu entsprechende Daten und das verwendete Tool durch die BNetzA veröffentlicht wurden. Bereits im ersten Schritt wurden offensichtliche handwerkliche Fehler in den Berechnungen und in den Formelaufstellungen im Excel-Tool identifiziert. Hierbei hat die BNetzA ihr Vorgehen und Annahmen nicht konsequent angewendet, so dass diese Fehler nach Ansicht der Verbände-Gutachter zwingend zu korrigieren wären. Im Falle der Korrektur der schwerwiegendsten Themen würde sich im Törnquist-Index ein negativer Wert ergeben.

Die BNetzA hat bei der Ermittlung des Xgen herangezogenen Daten und Modelle veröffentlicht, so dass die Nachvollziehbarkeit und Überprüfung der BNetzA-Berechnungen ermöglicht werden konnten. Der VKU begrüßt ausdrücklich die von der BNetzA Nur auf diese Weise kann eine sachliche Diskussion über die Festlegung des Xgen stattfinden.

Die BNetzA hat zudem angekündigt, auch die Berechnungen des Malmquist-Index transparent zu veröffentlichen. Dieses wäre ein wichtiger Schritt, damit die betroffenen Unternehmen die Ermittlung des Xgen vollumfänglich nachvollziehen können.

Der negative Wert kann durch den Malmquist-Index und durch weitere methodische Punkte, die diskussionswürde und somit nicht eindeutig sind ausgeglichen werden. Die vorliegenden Auswertungen zeigen somit nach wie vor, dass ein sachlich gerechtfertigter Xgen-Wert nicht über den Wert "Null" hinausgehen kann.