Woher kommt unsere Energie?

©VKU/Quelle: Eurostat

Die Energieerzeugung innerhalb der Europäischen Union verteilt sich auf verschiedene Bereiche von Energiequellen. Im Jahr 2014 wurden EU-weit 19,4 % feste Brennstoffe, 9,1 % Rohöle, 15,3 % Erdgas, 29,3 % Nukleare Energie sowie 25,4 % erneuerbarer Energien produziert.

Dennoch benötigt die EU zum Eigenverbrauch Energieimporte aus Drittstaaten. Energieprodukte wie Erdöle (darunter Rohöl als Hauptbestandteil), Gas und feste Brennstoffe zählten 2014 zu den Hauptimporten der EU. Russland gilt dabei als wesentlicher Lieferant, der in diesem Jahr zwei Drittel der Rohöl-Importe ausmachte (30%). Länder wie unter anderem Norwegen (13%), Nigerien und Saudiarabien (jeweils 9%) gehören ebenso zu den Hauptlieferanten. 38% der Erdgase kommen ebenfalls aus Russland, während 32% aus Norwegen und 12% aus Algerien importiert werden. Des Weiteren ist Russland bei den festen Brennstoffen ein wichtiger Partner (29%), neben Kolumbien (21%) und den USA (20%).

Dadurch ergibt sich eine gewisse Abhängigkeit der EU von ihren Energielieferanten. Diese variiert jedoch in den verschiedenen EU-Mitgliedstaaten. Insgesamt lag die EU-weite Abhängigkeit 2014 bei 53%.