Bewerbungsstart für „Energiewende PartnerStadt“ 2019/2020 Internationaler Austausch für Stadtwerke

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Der VKU ist seit 2017 Praxispartner der „Energiewende PartnerStadt“. Deutsche und europäische Kommunen und Stadtwerke können sich bei Interesse an internationaler Vernetzung erneut bis zum 15. März 2019 für eine Teilnahme bewerben.

Kommunen und Stadtwerke sind Vorreiter der Energiewende. „Die neue Energiewelt zu gestalten, ist ein Projekt, das nicht vor Landesgrenzen halt macht. Es ist ein sinnvoller und kluger Schritt, Partnerkommunen und deren Unternehmen innerhalb Europas zu vernetzen. Der Austausch ist für alle Seiten von großem Nutzen zur Erreichung der Klimaziele.“ Betont die Hauptgeschäftsführerin des VKU, Katherina Reiche.

Mit dem vom Auswärtigen Amt geförderten Projekt „Energiewende PartnerStadt” wird der gegenseitige Austausch zur Energiewende über nationale Grenzen hinweg unterstützt. Ziel der Initiative ist es, Wissen und Erfahrungen auszutauschen und für ein Jahr an konkreten Projekten zu Erneuerbaren Energien zu arbeiten.

Bei der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) und der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform (HVGP) laufen die organisatorischen Fäden zusammen. „Kommunen und Stadtwerke spielen für die Energiewende eine tragende Rolle. Deshalb freuen wir uns, sie beim Umbau ihrer Energieversorgung zu begleiten“, sagt Nils Boenigk, kommissarischer Geschäftsführer der AEE. Denn die Umsetzung der Energiewende vor Ort erfordere Engagement, Flexibilität und Neugier der lokalen Akteure. Weiterer Praxispartner des Projekts ist der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB).

Wie förderlich der Austausch mit Partnern im EU-Ausland sein kann, haben die Erfahrungen der Pilotphase des Projekts gezeigt. Friedberg (Hessen) und seine Partnerstadt Entroncamento (Portugal) sowie das Städtepaar Grevesmühlen (Mecklenburg-Vorpommern) und Laxa (Schweden) konnten die Expertenjury 2017 mit durchdachten Projektideen überzeugen und wurden für das Pilotprojekt ausgewählt. In beide Projekte waren die Stadtwerke von Friedberg und Grevesmühlen aktiv eingebunden. Das Feedback der Stadtwerke war durchweg positiv. Eindeutiges Fazit: Unbedingt bewerben, es lohnt sich!

Kommunen oder Stadtwerke können sich entweder mit bereits bestehenden Partnerschaften bewerben oder auch ohne vorhandene Partner eine Interessenbekundung für 2019/2020 einreichen. Die Organisatoren unterstützen bei der Suche nach interessierten Partnern.

Auf fünf Partnerschaften warten neben einer Auftakt- und Abschlussveranstaltung in Berlin unter anderem Exkursionen, Webinare und Workshops in den Kommunen. Die Vernetzung untereinander soll dazu beitragen, den nachhaltigen, dauerhaften Austausch zur lokalen Energiewende in Europa voranzubringen.

Alle wichtigen Informationen zu Bewerbung und Teilnahme am Projekt „Energiewende PartnerStadt“ finden Sie hier. Die Broschüre "Energiewende Partnerschaft" gibt Ihnen zusätzliche Anregungen sowie Informationen, wie die Projekte der ersten Förderrunde verlaufen sind.

Auskünfte und Beratung erhalten Sie von Christina Hülsken, Referentin Energiewirtschaft, Agentur für Erneuerbare Energien e.V.: