Termine August 2017

08.08.
VKU-Infotag: Effektives Controlling in Stadtwerken
22.08.
VKU-Infotag: Kompaktwissen Energiebeschaffung und -handel
23.08.
VKU-Infotag: Kompaktwissen Energievertrieb
24.08.
VKU-Infotag: Nachhaltigkeitsberichte erfolgreich erstellen
29.08.
VKU-Infotag: Digitale Geschäftsmodelle für Vertrieb und Handel
29.08.
VKU-Infotag: Grundlagen der Netzentgeltkalkulation Strom
30.08.
VKU-Infotag: Sekretariat und Assistenz in der Abfallwirtschaft
30.08.
VKU-Infotag: IT-Lösungen zur Digitalisierung der Energiewirtschaft
30.08.
VKU-Infotag: Kalkulation der Erlösobergrenze Strom 2018
31.08.
VKU-Infotag: Berechnung der Netzentgelte Gas
31.08.
VKU-Infotag: Digitalisierung im Verteilnetz

Abfallrecht

Das Abfallrecht als Teil des Umweltrechts befasst sich mit der Sammlung, dem Transport, der Behandlung und der Entsorgung von Abfällen aller Art. Über das Abfallbeseitigungsgesetz von 1972, das Abfallgesetz von 1986 und das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz von 1994 bis zum Kreislaufwirtschaftsgesetz im Jahr 2012 hat das Abfallrecht einen starken Wandel vollzogen. Stand am Anfang die gefahrlose Beseitigung vor allem von gesundheitsgefährdenden Abfällen im Vordergrund, spielte ab Mitte der neunziger Jahre die Vermeidung und Verwertung mit dem Ziel der Reduzierung der zu entsorgenden Abfälle eine zunehmende Rolle. Mit der neuen fünfstufigen Abfallhierarchie von Vermeidung, Vorbereitung zur Wiederverwendung, stofflicher Verwertung (Recycling), sonstiger Verwertung, wie etwa der energetischen Verwertung und Beseitigung tritt aktuell immer mehr das Ziel des Klimaschutzes und der Ressourcenschonung für die Abfallwirtschaft in den Vordergrund. Unterstützt werden die Ziele der modernen Abfallwirtschaft durch eine Vielzahl von Einzelgesetzen und Verordnungen, die sich auf bestimmte Arten der Planung, der Genehmigung und des Betriebs von Abfallbehandlungsverfahren und die Entsorgung getrennter Abfallfraktionen beziehen.

Die Entsorgung von Abfällen aus privaten Haushalten und von Beseitigungsabfällen aus sonstigen Herkunftsbereichen ist eine Pflichtaufgabe der Gebietskörperschaften als öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger, die auf der Grundlage des Bundes- und Landesrechts sowie kommunaler Satzungen mit Anschluss- und Benutzungszwang erfolgt. Die Entsorgung von Abfällen zur Verwertung aus sonstigen Herkunftsbereichen, wie etwa dem Gewerbe oder der Industrie, liegt dagegen in der Verantwortung der Sache der Abfallerzeuger.

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