Pressemitteilung 2/2017

Digitalisierung: Zum Start der VKU Innovationsplattform kommen 120 Startups nach Berlin

Berlin, 17.01.2017. Mit dem Start der VKU-Innovationsplattform etabliert der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) eine dauerhafte Schnittstelle zwischen Kommunalwirtschaft und digitalen Gründern. Zur Auftaktveranstaltung am 18. und 19. Januar 2017 in Berlin kommen CEOs von rund 120 Startups und zirka 100 Entscheider kommunaler Unternehmen zusammen. Experten der Digitalwirtschaft sowie Vertreter aus Politik sind ebenfalls vor Ort.

Dem Auftakt der Innovationsplattform sind vier sogenannte Learning Journeys vorangegangen. In eintägigen Design-Thinking-Workshops haben Kommunalwirt-schaft und Startups gemeinsam digitale Geschäftsmodelle und wegweisende Dienstleistungen für kommunale Unternehmen entwickelt. Die erfolgverspre-chendsten Konzepte werden am Abend des 18. Januar 2017 vorgestellt.

Zum Start der VKU-Innovationsplattform entwickeln die Teilnehmer die besten Ideen aus den Learning Journeys weiter. Sie etablieren so eine dauerhafte Schnitt-stelle zwischen Kommunal- und Digitalwirtschaft.

Informationen finden Sie auch unter www.vku-innovation.de/berlin.

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt rund 1.460 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft sowie Telekommunikation. Mit über 262.000 Beschäftigten wurden 2015 Umsatzerlöse von mehr als 115 Milliarden Euro erwirtschaftet und rund 11 Milliarden Euro investiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen haben im Endkundensegment große Marktanteile in zentralen Versorgungsbereichen (Strom 60 Prozent, Erdgas 65 Prozent, Trinkwasser 87 Prozent, Wärmeversorgung 69 Prozent, Abwasserentsorgung 42 Prozent). Sie entsorgen jeden Tag 31.500 Tonnen Abfall und tragen entscheidend dazu bei, dass Deutschland mit 66 Prozent die höchste Recyclingquote in der Europäischen Union hat. Die kommunalen Unternehmen versorgen 5,7 Millionen Kunden mit Breitband. Bis 2018 planen sie Investitionen von rund 1,7 Milliarden Euro, um dann insgesamt 6,3 Millionen Menschen an schnelles Internet anschließen zu können.