Termine September 2017

05.09.
VKU-Infotag: Die neue Gewerbeabfallverordnung
05.09. - 06.09.
VKU-Infotag: Umsetzung der Marktprozesse in der Energiewirtschaft
05.09.
VKU-Infotag: Digitale Strategien für Energieversorger entwickeln
06.09.
VKU-Infotag: Mieterstrom als Geschäftsfeld für Stadtwerke
06.09.
VKU-Infotag: Digitale Transformation als Change-Management-Aufgabe
05.09. - 06.09.
VKU-Infotag: Umsetzung der Marktprozesse in der Energiewirtschaft
14.09.
VKU-Infotag: Virtuelle Kraftwerke als Geschäftsfeld für kommunale EVU
19.09.
VKU-Infotag: Sekretariat und Assistenz in der Abfallwirtschaft
19.09.
VKU-Konferenz: 6. VKU-Finanzierungskonferenz 2017
19.09. - 20.09.
VKU-Konferenz: 4. VKU-Netzforum 2017
20.09. - 21.09.
9. VKU-NRW-Tagung
19.09. - 20.09.
VKU-Konferenz: 4. VKU-Netzforum 2017
20.09. - 21.09.
9. VKU-NRW-Tagung
26.09.
VKU-Infotag: Virtuelle Kraftwerke als Geschäftsfeld für kommunale EVU
26.09.
VKU-Infotag: Herausforderung Wasserpreisbildung
27.09.
VKU-Infotag: Praxistraining Wasserpreise kalkulieren
27.09.
VKU-Infotag: Tourenplanung in der Entsorgungslogistik
27.09.
VKU-Infotag: Prozessmanagement kompakt für kommunale Unternehmen
28.09.
VKU-Infotag: Mieterstrom als Geschäftsfeld für Stadtwerke
28.09. - 29.09.
VKU-Konferenz: 5. VKU-Fachkonferenz Energiedienstleistungen 2017
28.09. - 29.09.
VKU-Konferenz: 5. VKU-Fachkonferenz Energiedienstleistungen 2017

Nitrat-Bericht der Bundesregierung: Reiche fordert konsequente Reduzierung der Nitrateinträge ins Grundwasser

Statement des VKU zum Nitrat-Bericht der Bundesregierung

Berlin, 03.01.2017. Mit den bisherigen Maßnahmen ist es nicht gelungen, die unvermindert hohe Nitratbelastung durch zu viel Dünger im Grundwasser zu reduzieren. Intensive Landwirtschaft und Massentierhaltung bedrohen damit zunehmend die Ressourcen für die Trinkwasserversorger. Dies zeigt auch der aktuell vorgelegte Nitratbericht 2016, den die Bundesregierung an die EU-Kommission übermittelt hat. Denn auch im neusten Erhebungszeitraum von 2012 bis 2014 überschreiten laut dem Bericht die Nitratgehalte an 28 Prozent aller untersuchten Grundwassermessstellen des neuen deutschen Nitratmessnetzes den Grenzwert von 50 mg/l. Zudem weisen gut 27 Prozent der Messstellen zunehmende Nitratgehalte auf. Bei gut 40 Prozent sind die Nitratkonzentrationen im Vergleich zwischen den Beobachtungszeiträumen 2008-2011 und 2012-2014 gleichbleibend geblieben.

Katherina Reiche, Hauptgeschäftsführerin des VKU, fordert: „Es ist Zeit zu handeln. Die übermäßigen Einträge von Nitrat in unsere Gewässer müssen endlich konsequent reduziert werden. Dafür brauchen wir mehr Transparenz in der Landwirtschaft. Nur durch wirklich vollziehbare Vorgaben in der Düngeverordnung ist es den zuständigen Behörden möglich, die Anwendung von Düngemitteln wirkungsvoll zu kontrollieren und bei Nichteinhaltung auch zu sanktionieren.“

Steigende Nitratbelastungen treiben zudem die Kosten der Wasserversorger, da die Versorgung technisch aufwendiger wird. Katherina Reiche weiter: „Die Bestimmungen im Düngerecht müssen so angepasst werden, dass am Ende nicht die kommunalen Wasserversorger und ihre Kunden die Kosten tragen, die durch landwirtschaftliche Nutzungen verursacht werden.“

Aus Sicht der kommunalen Wasserwirtschaft sollen die Bundesländer mit der neuen Düngeverordnung nicht nur die Gebiete ausweisen müssen, die mit Nitrat belastet sind, sondern in diesen auch die erforderlichen Maßnahmen zur Reduktion der Nitratüberschüsse umsetzen. Beispielsweise sollten ausreichend Lagerkapazitäten für den anfallenden Wirtschaftsdünger geschaffen werden oder ein qualifizierter Flächennachweis geführt werden. Bei den Regelungen gilt es im Blick zu halten, dass die Kreislaufwirtschaft von Bioabfällen weiterhin ermöglicht wird, zumal Komposte aus Bioabfällen kaum relevante Nitrateinträge verursachen.

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt mehr als 1.450 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft sowie Telekommunikation. Mit knapp 260.000 Beschäftigten wurden 2014 Umsatzerlöse von mehr als 111 Milliarden Euro erwirtschaftet und mehr als 9,4 Milliarden Euro investiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen haben im Endkundensegment große Marktanteile in zentralen Versorgungsbereichen (Strom 54 Prozent, Erdgas 56 Prozent, Trinkwasser 85 Prozent, Wärmeversorgung 67 Prozent, Abwasserentsorgung 40 Prozent). Sie entsorgen jeden Tag 31.500 Tonnen Abfall und tragen entscheidend dazu bei, dass Deutschland mit 65 Prozent die höchste Recyclingquote in der Europäischen Union hat. Die kommunalen Unternehmen versorgen 5,7 Millionen Kunden mit Breitband. Bis 2018 planen sie Investitionen von rund 1,7 Milliarden Euro, um dann insgesamt 6,3 Millionen Menschen an schnelles Internet anschließen zu können.

Geschäftsführer Kommunikation: Carsten Wagner

Pressesprecher: Stefan Luig

Stv. Pressesprecherin: Elisabeth Mader