Termine Juni 2017

01.06.
VKU-Infotag: Die neue Klärschlammverordnung
13.06.
VKU-Infotag: Betrieblicher Datenschutz aktuell
14.06.
VKU-Infotag: IT-Sicherheit für kleine und mittlere Stadtwerke
15.06.
VKU-Konferenz: 1. Norddeutscher Versorgertag 2017
20.06.
VKU-Infotag: Das 1 x 1 der Pressearbeit in kommunalen Unternehmen
20.06.
VKU-Infotag: Das neue Messstellenbetriebsgesetz
21.06.
VKU-Infotag: Presse- und Medienrecht aktuell
21.06.
VKU-Infotag: Presse- und Medienrecht aktuell
21.06.
VKU-Infotag: Das neue DigiNetz-Gesetz
27.06.
VKU Präsidiums- und Vorstandssitzung
27.06.
VKU-Infotag: IT-Sicherheit für kleine und mittlere Stadtwerke

Integration von Flüchtlingen in Unternehmen - Praktika für Geflüchtete

Wenn die Ausgangsbedingungen für eine duale Ausbildung entweder beim kommunalen Unternehmen oder aber auch bei den Flüchtlingen nicht gegeben sind, sich kommunale Unternehmen aber dennoch bei der Integration engagieren möchten, kommen auch Praktika für Flüchtlinge in Frage.

Die IHK Hamburg hat dazu einen hilfreichen Leitfaden "Flüchtlinge in Ausbildung und Beschäftigung bringen" entwickelt. Er widmet sich nicht nur dem Thema Praktika, sondern auch anderen Ausbildungsfragen. Zu den Praktika erläutert der Leitfaden, dass für ein Praktikum grundsätzlich die Genehmigung der Ausländerbehörde erforderlich ist. Es wird unterschieden in Pflichtpraktika, wenn es verpflichtend aufgrund einer schulrechtlichen Bestimmung oder im Rahmen einer Ausbildungsordnung, einer hochschulrechtlichen Bestimmung oder im Rahmen einer Ausbildung an einer gesetzlich geregelten Berufsakademie geleistet wird, und Praktika zur Berufsorientierung, die maximal drei Monate lang sein dürfen. Praktika im vorstehenden Sinne unterliegen nicht dem gesetzlichen Mindestlohn.

Von den Praktika zu unterscheiden sind sogenannte "Maßnahmen der Arbeitsförderung". Sie haben das Ziel, die vorhandenen berufsfachlichen Kenntnisse der Teilnehmer festzustellen oder solche Kenntnisse zu vermitteln. Sie dürfen die Dauer von sechs Wochen nicht überschreiten und müssen bei der Agentur für Arbeit beantragt werden. Eine Genehmigung durch die Ausländerbehörde ist hier nicht nötig.

Möglich ist weiterhin eine Einstiegsqualifizierung. Sie dient dem Zweck, angehende Auszubildende an die angestrebte Ausbildung heranzuführen, wenn die entsprechenden Qualifikationen für die Ausbildung noch nicht vorliegen. Sie kann eine Dauer von sechs bis zwölf Monaten betragen. Auch sie muss bei der Agentur für Arbeit beantragt und darüber hinaus von der Ausländerbehörde genehmigt werden. Maßnahmen der Arbeitsförderung unterliegen ebenfalls nicht dem gesetzlichen Mindestlohn.

Der DIHK (Deutsche Industrie- und Handelskammertag) hat mit seinem neuen Online-Portal "Praktika zur Berufsorientierung" eine Plattform für Unternehmen geschaffen, die entsprechende Praktikumsplätze vorhalten und Flüchtlingen den Einstieg in das Berufsleben erleichtern wollen . Unternehmen können dort gezielt ihre Angebote veröffentlichen.