Peter Altmaier als Festredner beim VKU
Am 11. September veranstaltete die Sparte Abfallwirtschaft und Stadtreinigung des VKU eine hochkarätige Veranstaltung, an der zahlreiche Vertreter der kommunalen Spitzenverbände sowie von Bundes- und Landesministerien teilnahmen. Bundesumweltminister Peter Altmaier würdigte als Festredner das Engagement der Kommunen und der kommunalen Unternehmen und zeigte sich beeindruckt von der Arbeit, die der VKU leistet. Die Daseinsvorsorge in Deutschland habe ein hohes Niveau. Altmaier beklagte den weltweit steigenden Ressourcenverbrauch und erklärte, dass Deutschland seiner Vorbildfunktion gerecht werden müsse. Deutschland sei Schaufenster für viele Länder. Derzeit werde in Deutschland über die Wertstofftonne diskutiert, die möglichst noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden sollte. Altmaier erläuterte, dass er in seinem Thesenpapier zur Fortentwicklung der haushaltsnahen Wertstofferfassung bewusst keine Aussage zur Organisationsverantwortung und Trägerschaft der Wertstofftonne gemacht habe. Das BMU strebe eine fair austarierte Balance zwischen den berechtigten Interessen von privater Entsorgungswirtschaft und Kommunen an. Er forderte die Beteiligten auf, sich zusammenzusetzen und praktikable Ergebnisse zu erreichen. Auch Prof. Dr. Dr. Christian Berg von der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome gratulierte dem Verband zu 100 Jahren kommunale Städtereinigung. Er stellte dar, wie die Welt um 1912 aussah und was man in den letzten 100 Jahren erreicht habe. In Deutschland sei man auf einem guten Weg, aber es gebe auch hier noch viel zu tun. Er regte an, dass man nicht nur vor der eigenen Haustüre kehren, sondern auch anderen helfen solle. Berg empfahl, die seiner Ansicht nach wenig ambitionierten Verwertungsquoten des KrWG zu erhöhen und riet unter anderem zu einem Pfandsystem für Batterien. Eröffnet wurde der Abend von Patrick Hasenkamp, Vizepräsident des VKU. Er begrüßte die 160 Gäste und blickte mit Stolz auf die hundertjährige Erfolgsgeschichte des VKS zurück. Die kommunale Städtereinigung habe sich vom Müllkutscher im Dienste der Stadthygiene zur behältergebundenen Systemabfuhr von Mischabfällen bis hin zur haushaltsnahen Wertstofferfassung und Wertstoffhöfen stets weiterentwickelt. Aufgrund dieser Erfolgsgeschichte könne die kommunale Abfallwirtschaft mit Fug und Recht die führende Rolle in der zukünftigen Ressourcenwirtschaft für sich reklamieren. Der Festveranstaltung voran ging eine Fachveranstaltung zum Thema „100 Tage Kreislaufwirtschaftsgesetz“. Moderiert von Dr. Holger Thärichen, Geschäftsführer der Sparte Abfallwirtschaft und Stadtreinigung VKS im VKU, hielten Vertreter des Bundesumweltministeriums und der kommunalen Spitzenverbände Vorträge zur Frage, ob das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz den Praxistest besteht. In der anschließenden Diskussionsrunde wurde insbesondere die Frage kontrovers diskutiert, ob die Verpackungsverordnung eine taugliche Grundlage für ein Wertstoffgesetz darstellt oder ob man einen grundsätzlichen Systemwechsel braucht. Im zweiten Themenblock beschäftigten sich Experten mit den künftigen Herausforderungen für die kommunale Abfallwirtschaft. Der Schwerpunkt der Diskussion lag in der Behandlung von Siedlungsabfällen und insbesondere in der Verwertung von Kunststoffen. Hierbei wurde intensiv das strittige Verhältnis von Müllverbrennung und Recycling beleuchtet. Auch drängende Themen wie Abfallvermeidung und Ressourceneffizienz wurden diskutiert. Die vorliegenden Redebeiträge unserer Fachveranstaltung finden Sie hier. Ansprechpartnerin: Jenny Rentmeister
Festschrift 100 Jahre kommunale Städtereinigung erschienen
Anlässlich der Fachveranstaltung "100 Tage Kreislaufwirtschaftsgesetz" und des parlamentarischen Abends "100 Jahre Kommunale Städtereinigung" ist im TK-Verlag eine Festschrift erschienen, die von der VKU-Sparte Abfallwirtschaft und Stadtreinigung VKS initiiert wurde. Das Buch mit 294 Seiten umfasst Beiträge über die Abfallwirtschaft der letzten einhundert Jahre in 25 Kommunen, die alle Mitglieder der VKU-Sparte Abfallwirtschaft und Stadtreinigung VKS sind. Zu bestellen ist das Buch über den TK-Verlag, E-Mail tkverlag@vivis.de zu einem Preis von 25,00 € zzgl. MwSt., benutzen Sie dafür bitte das Bestellformular. Ansprechpartnerin im VKU: Ilona Volk

Peter Altmaier als Festredner beim VKU

Hundertjähriges Jubiläum

13.09.2012. Am 11. September veranstaltete die Sparte Abfallwirtschaft und Stadtreinigung des VKU eine hochkarätige Veranstaltung, an der zahlreiche Vertreter der kommunalen Spitzenverbände sowie von Bundes- und Landesministerien teilnahmen.

Bundesumweltminister Peter Altmaier würdigte als Festredner das Engagement der Kommunen und der kommunalen Unternehmen und zeigte sich beeindruckt von der Arbeit, die der VKU leistet. Die Daseinsvorsorge in Deutschland habe ein hohes Niveau. Altmaier beklagte den weltweit steigenden Ressourcenverbrauch und erklärte, dass Deutschland seiner Vorbildfunktion gerecht werden müsse. Deutschland sei Schaufenster für viele Länder. Derzeit werde in Deutschland über die Wertstofftonne diskutiert, die möglichst noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden sollte. Altmaier erläuterte, dass er in seinem Thesenpapier zur Fortentwicklung der haushaltsnahen Wertstofferfassung bewusst keine Aussage zur Organisationsverantwortung und Trägerschaft der Wertstofftonne gemacht habe. Das BMU strebe eine fair austarierte Balance zwischen den berechtigten Interessen von privater Entsorgungswirtschaft und Kommunen an. Er forderte die Beteiligten auf, sich zusammenzusetzen und praktikable Ergebnisse zu erreichen.

Auch Prof. Dr. Dr. Christian Berg von der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome gratulierte dem Verband zu 100 Jahren kommunale Städtereinigung. Er stellte dar, wie die Welt um 1912 aussah und was man in den letzten 100 Jahren erreicht habe. In Deutschland sei man auf einem guten Weg, aber es gebe auch hier noch viel zu tun. Er regte an, dass man nicht nur vor der eigenen Haustüre kehren, sondern auch anderen helfen solle. Berg empfahl, die seiner Ansicht nach wenig ambitionierten Verwertungsquoten des KrWG zu erhöhen und riet unter anderem zu einem Pfandsystem für Batterien.

Eröffnet wurde der Abend von Patrick Hasenkamp, Vizepräsident des VKU. Er begrüßte die 160 Gäste und blickte mit Stolz auf die hundertjährige Erfolgsgeschichte des VKS zurück. Die kommunale Städtereinigung habe sich vom Müllkutscher im Dienste der Stadthygiene zur behältergebundenen Systemabfuhr von Mischabfällen bis hin zur haushaltsnahen Wertstofferfassung und Wertstoffhöfen stets weiterentwickelt. Aufgrund dieser Erfolgsgeschichte könne die kommunale Abfallwirtschaft mit Fug und Recht die führende Rolle in der zukünftigen Ressourcenwirtschaft für sich reklamieren.

Der Festveranstaltung voran ging eine Fachveranstaltung zum Thema „100 Tage Kreislaufwirtschaftsgesetz“. Moderiert von Dr. Holger Thärichen, Geschäftsführer der Sparte Abfallwirtschaft und Stadtreinigung VKS im VKU, hielten Vertreter des Bundesumweltministeriums und der kommunalen Spitzenverbände Vorträge zur Frage, ob das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz den Praxistest besteht. In der anschließenden Diskussionsrunde wurde insbesondere die Frage kontrovers diskutiert, ob die Verpackungsverordnung eine taugliche Grundlage für ein Wertstoffgesetz darstellt oder ob man einen grundsätzlichen Systemwechsel braucht.

Im zweiten Themenblock beschäftigten sich Experten mit den künftigen Herausforderungen für die kommunale Abfallwirtschaft. Der Schwerpunkt der Diskussion lag in der Behandlung von Siedlungsabfällen und insbesondere in der Verwertung von Kunststoffen. Hierbei wurde intensiv das strittige Verhältnis von Müllverbrennung und Recycling beleuchtet. Auch drängende Themen wie Abfallvermeidung und Ressourceneffizienz wurden diskutiert.

Die vorliegenden Redebeiträge unserer Fachveranstaltung finden Sie hier.

Ansprechpartnerin: Jenny Rentmeister


Festschrift 100 Jahre kommunale Städtereinigung erschienen

Anlässlich der Fachveranstaltung "100 Tage Kreislaufwirtschaftsgesetz" und des parlamentarischen Abends "100 Jahre Kommunale Städtereinigung" ist im TK-Verlag eine Festschrift erschienen, die von der VKU-Sparte Abfallwirtschaft und Stadtreinigung VKS initiiert wurde. Das Buch mit 294 Seiten umfasst Beiträge über die Abfallwirtschaft der letzten einhundert Jahre in 25 Kommunen, die alle Mitglieder der VKU-Sparte Abfallwirtschaft und Stadtreinigung VKS sind.

Zu bestellen ist das Buch über den TK-Verlag, E-Mail tkverlag@vivis.de zu einem Preis von 25,00 € zzgl. MwSt., benutzen Sie dafür bitte das Bestellformular.

Ansprechpartnerin im VKU: Ilona Volk


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Termine Juni 2013

13.06. VKU-Infotag: Klärschlammverordnung aktuell - Neue Anforderungen an die Klärschlammverwertung
19.06. § 19 Stromnetzentgeltverordnung - Sonderformen der Netznutzung
24.06. - 25.06. VKU-PR-Forum
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