Trennsystem für Wertstoffe
Berlin, 19.07.2012. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßt die Absicht der Regierung, die Wertstofferfassung und insbesondere die Verpackungsentsorgung in Deutschland zu reformieren. VKU-Vizepräsident Patrick Hasenkamp: "Eine Reform der Verpackungsentsorgung ist unbedingt notwendig, aber angesichts der Komplexität des jetzigen Systems ein ehrgeiziges Projekt, das planvoll angegangen werden sollte." Aus Sicht des VKU weist die derzeit geltende Verpackungsverordnung zahlreiche Schwachstellen insbesondere hinsichtlich der ökologischen und der ökonomischen Effizienz auf. "Das System ist intransparent, nicht steuerbar, zu teuer und schafft kaum Anreize für die Vermeidung und ein hochwertiges Recycling von Verpackungsabfällen. Das mit der Verpackungsverordnung verfolgte Ziel - die Implementierung eines sich selbst regulierenden Systems - wurde verfehlt", so VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck. Der kommunale Wirtschaftsverband setzt sich deshalb seit Jahren für eine Neuordnung der Wertstofferfassung ein. "Wir wollen ein verbraucherfreundliches System. Denn die Bürger sind unsere wichtigsten Partner in Sachen Mülltrennung", sagt Hasenkamp. Dabei sei es wesentlich, die schwer verständliche getrennte Sammlung von Verpackungen und Nichtverpackungen aufzuheben. "Es wird die Herausforderung der kommenden Zeit sein, ein bürgerfreundliches Sammelsystem zu etablieren und dieses in Einklang mit den Recyclingzielen zu bringen. Die Kommunen stehen dazu bereit. Sie bieten den Bürgern ein kommunales System aus einer Hand mit einem Ansprechpartner", so Hasenkamp. Der VKU begrüßt mit Nachdruck den Vorstoß des Bundesumweltministeriums, die vorgestellten Thesen zu diskutieren. Der Verband wird sich konstruktiv in den Prozess einbringen.

Trennsystem für Wertstoffe

Pressemitteilung 73/12

Zwei Arbeiter stehen vor einem Container auf einem Recyclinghof der BSR

Berlin, 19.07.2012. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßt die Absicht der Regierung, die Wertstofferfassung und insbesondere die Verpackungsentsorgung in Deutschland zu reformieren. VKU-Vizepräsident Patrick Hasenkamp: "Eine Reform der Verpackungsentsorgung ist unbedingt notwendig, aber angesichts der Komplexität des jetzigen Systems ein ehrgeiziges Projekt, das planvoll angegangen werden sollte."

Aus Sicht des VKU weist die derzeit geltende Verpackungsverordnung zahlreiche Schwachstellen insbesondere hinsichtlich der ökologischen und der ökonomischen Effizienz auf. "Das System ist intransparent, nicht steuerbar, zu teuer und schafft kaum Anreize für die Vermeidung und ein hochwertiges Recycling von Verpackungsabfällen. Das mit der Verpackungsverordnung verfolgte Ziel - die Implementierung eines sich selbst regulierenden Systems - wurde verfehlt", so VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck.

Der kommunale Wirtschaftsverband setzt sich deshalb seit Jahren für eine Neuordnung der Wertstofferfassung ein. "Wir wollen ein verbraucherfreundliches System. Denn die Bürger sind unsere wichtigsten Partner in Sachen Mülltrennung", sagt Hasenkamp. Dabei sei es wesentlich, die schwer verständliche getrennte Sammlung von Verpackungen und Nichtverpackungen aufzuheben. "Es wird die Herausforderung der kommenden Zeit sein, ein bürgerfreundliches Sammelsystem zu etablieren und dieses in Einklang mit den Recyclingzielen zu bringen. Die Kommunen stehen dazu bereit. Sie bieten den Bürgern ein kommunales System aus einer Hand mit einem Ansprechpartner", so Hasenkamp. Der VKU begrüßt mit Nachdruck den Vorstoß des Bundesumweltministeriums, die vorgestellten Thesen zu diskutieren. Der Verband wird sich konstruktiv in den Prozess einbringen.

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt über 1.400 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser und Abfallwirtschaft. Mit 236.000 Beschäftigten wurden 2009 Umsatzerlöse von rund 94 Milliarden Euro erwirtschaftet und etwa 8 Milliarden Euro investiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen haben im Endkundensegment einen Marktanteil von 54,2 Prozent in der Strom-, 67,7 Prozent in der Erdgas-, 76,3 Prozent in der Trinkwasser-, 58,2 Prozent in der Wärmeversorgung und 12,8 Prozent in der Abwasserentsorgung.

Pressesprecher: Carsten Wagner

Stv. Pressesprecher: Beatrice Kolp; Stefan Luig


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Termine Mai 2013

15.05. Systemstabilität im Stromnetz - Kaskadenabschaltung
22.05. 10:30h 33. Sitzung des Ausschusses Finanz- und Wirtschaftsrat beim VKU
23.05. Breitbandausbau durch kommunale Unternehmen