Smart Grid

Europäische Regulierer stellen erste Weichen

ERGEG-Konsultation Smart Grids und Stellungnahme des VKU

Strommasten auf einer Löwenzahnwiese vor leicht bewölktem Himmel

Die Zukunft der deutschen Verteilnetze wird zunehmend auf europäischer Ebene entschieden. In diesem Zusammenhang haben die Regulierer in Europa im Dezember 2009 ihre Vorstellungen zu Papier gebracht. Der VKU hat dazu Stellung genommen. weiter



Die deutsche Normungsroadmap E-Energy / Smart Grid

Die deutsche Smart Grid Vision

weißer Smart Meter

Die DKE/VDE Normungsroadmap beschreibt die deutsche Smart-Grid-Version. Sie wurde von der E-Energy-Begleitforschung erstellt und Ende April 2010 veröffentlicht. Die Roadmap fasst existierende Normen und Standards zum Thema Smart Grid zusammen, gibt priorisierte Empfehlungen und zeigt Möglichkeiten der Umsetzung auf. Dabei erfolgt eine Koordinierung durch eine enge Kooperation mit dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWi). weiter



VKU-Studie zu den IKT-bedingten Ausbaukosten für Verteilnetzbetreiber in einem Smart Grid

Ausschnitt der Leitung eines Strommastes des Umspannwerks in Leipzig

Bereits im Rahmen des Energiekonzepts 2010 der Bundesregierung hat es ein klares politisches Bekenntnis zu der Notwendigkeit eines Umbaus der bestehenden "Energiewelt" gegeben. Wesentlicher Bestandteil dieser Entwicklung ist die Erschaffung einer "smarten" Energiewelt. Eine derartige Entwicklung erfordert - neben geeigneten politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen - eine Vielzahl von Investitionen in die bestehende Infrastruktur sowie in die Forschung und Entwicklung neuer Ansätze. Darüber hinaus haben die Diskussionen auf der Plattform zukunftsfähige Netze des BMWi gezeigt, dass sich bereits aktuell verschiedene Trends in der Energiewirtschaft entwickeln, z.B.:

  • Trend zur Flexibilisierung der Stromerzeugung (z.B. Zunahme dezentraler Einspeiser und notwendige Implementierung einer Steuerungsinfrastruktur auf VNB-Seite)
  • Trend zur lastfernen, zentralen Erzeugung mit Anbindung in der Hoch- und Höchstspannung (Auswirkungen auf Verteilnetze hinsichtlich Stromtransport)
  • Trend zum erzeugungsgeführten Netzmanagement (z.B. Auswirkungen der Verbreitung zeit- bzw. lastvariabler Tarife und Verbrauchsverlagerung)
  • Trend zur Elektromobilität (z.B. Kosten der Einbindung in die Infrastruktur und die internen Prozesse eines VNB's)
  • Trend zum Einsatz innovativer Speichersysteme

Auf Basis dieses politischen Bekenntnisses und der absehbaren Entwicklungen hat der VKU vom Beratungshaus DNV KEMA Energy & Sustainability eine "Studie zur Ermittlung der IKT-bedingten Ausbaukosten für Verteilnetzbetreiber in einem Smart Grid" erstellen lassen, um die mit der Realisierung der Vorhaben verbundenen Investitionen in die IKT-Landschaft abzuschätzen. Die Veröffentlichung der Ergebnisse fand im Rahmen einer Pressekonferenz statt.

Ansprechpartner: Stefan Baasner


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Termine Mai 2013

15.05. Systemstabilität im Stromnetz - Kaskadenabschaltung
22.05. 10:30h 33. Sitzung des Ausschusses Finanz- und Wirtschaftsrat beim VKU
23.05. Breitbandausbau durch kommunale Unternehmen