Termine Dezember 2016

01.12.
VKU-Infotag: Compliance in kommunalen Unternehmen
01.12.
VKU-Infotag: Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektromobile
06.12.
VKU-Infotag: Strom- und Wärmespeicher als Geschäftsfeld für kommunale EVU
06.12.
VKU-Infotag: Kompaktwissen Gas
07.12.
VKU-Infotag: Kompaktwissen Strom
08.12.
VKU LG-Geschäftsführer-Sitzung
13.12. - 14.12.
VKU-Infotag: Neu als Führungskraft im kommunalen Unternehmen
13.12.
VKU-Infotag: Bürgerbeteiligung für Stadtwerke
13.12.
VKU-Infotag: Markenmanagement: Regionales Branding für Ver- und Entsorger
14.12.
VKU-Infotag: Onshore-Windenergie: Erfolgreiche Ausschreibungen nach dem EEG 2017
13.12. - 14.12.
VKU-Infotag: Neu als Führungskraft im kommunalen Unternehmen

Systemstabilitätsverordnung

BDEW/VKU-Prozessleitfaden zur Lösung der 49,5-Hz-Problematik veröffentlicht

Drei Windräder stehen auf einem Feld

17.02.2016. Die Systemstabilitätsverordnung (SysStabV) vom 20. Juli 2012, die zuletzt am 9. März 2015 geändert worden ist, regelt neben der Nachrüstung von Wechselrichtern und Entkupplungsschutzeinrichtungen für bestimmte Photovoltaikanlagen („50,2-Hertz-Problematik“) auch die Nachrüstung weiterer dezentraler Erzeugungsanlagen (Wind, Wasser, Biomasse, Kraft-Wärme-Kopplung) zur Lösung der sog. „49,5-Hertz-Problematik“. Die Nachrüstungen sind erforderlich, um das gleichzeitige Abschalten großer Mengen an Erzeugungsleistung bei bestimmten Frequenzwerten zu vermeiden, da dies zu einer Netzdestabilisierung führen würde.

Die betroffenen Bestandsanlagen weisen Frequenzeinstellungen mit einem unteren Abschaltwert von 49,5 Hz auf. Bei einer Netzfrequenz von 49,5 Hz würden sich diese Anlagen somit instantan vom Netz trennen, wodurch von einer akuten Systemgefährdung auszugehen ist.

Vom Nachrüstungsprozess betroffen sind Anlagenbetreiber, Verteilnetzbetreiber und Übertragungsnetzbetreiber.

Eine Übersicht zu den Fristen gemäß SysStabV und Musterformulare, die Verteilnetzbetreiber im Nachrüstprozess unterstützen, stehen unten zum Download zur Verfügung.

Die Nachrüstung ist vom Anlagenbetreiber selbst zu organisieren; die damit verbundenen Kosten trägt i.d.R. der Anlagenbetreiber. Nur in Ausnahmefällen wird ein Teil der Kosten durch die Netzbetreiber erstattet.

BDEW/VKU-Prozessleitfaden zur Lösung der 49,5-Hz-Problematik:

Die verbändeübergreifende Projektgruppe „Nachrüstungsaufforderung 49,5 Hz“ hat einen Prozessleitfaden erstellt, der die am Nachrüstungsprozess beteiligten Anlagenbetreiber, Verteilnetzbetreiber und Übertragungsnetzbetreiber bei der Umsetzung der Verordnung unterstützen soll.

Der Prozessleitfaden greift den Prozessablauf der Nachrüstung auf und gibt insbesondere eine Orientierung im Falle eines Ausnahmebegehrens gemäß § 15 SysStabV und im Falle einer anteiligen Kostenübernahme gemäß § 21 SysStabV. Auch gibt der Leitfaden Hilfestellung zum Nachweis der Nachrüstung und dem erforderlichen Report gegenüber den Übertragungsnetzbetreibern. Der Prozessleitfaden und entsprechende Musterformulare stehen unten zum Download zur Verfügung.


Ansprechpartner: Stephanie Risch

Musterformulare gemäß § 12 SysStabV und Begleitschreiben BMWi/BNetzA (docx)


Weitere Musterformulare für den Nachrüstungsprozess (docx)

Geschlossene Verteilernetze gemäß BNetzA und Landesregulierungsbehörden