Termine Juli 2016

05.07. - 06.07.
VKU-Infotag: Erfolgreich als Frau in der Kommunalwirtschaft
05.07.
VKU-Infotag: Grundlagen der Netzentgeltkalkulation Strom
05.07.
VKU-Infotag: Digitale Geschäftsmodelle für Vertrieb und Handel
06.07.
VKU-Infotag: Berechnung der Erlösobergrenze Strom 2017
06.07.
VKU-Infotag: IT-Lösungen zur Digitalisierung der Energiewirtschaft
05.07. - 06.07.
VKU-Infotag: Erfolgreich als Frau in der Kommunalwirtschaft
07.07.
VKU-Infotag: Berechnung der Netzentgelte Gas
07.07.
VKU-Infotag: Berechnung der Netzentgelte Gas
07.07.
VKU-Infotag: Digitalisierung im Verteilnetz
11.07. - 12.07.
VKU-Infotag: Projektmanagement in kommunalen Unternehmen
12.07.
VKU-Infotag: Kooperationsvereinbarung Gas IX
11.07. - 12.07.
VKU-Infotag: Projektmanagement in kommunalen Unternehmen
13.07.
VKU-Infotag: Die neue IT-Sicherheitsverordnung in der Praxis
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Systemstabilitätsverordnung

BDEW/VKU-Prozessleitfaden zur Lösung der 49,5-Hz-Problematik veröffentlicht

Drei Windräder stehen auf einem Feld

17.02.2016. Die Systemstabilitätsverordnung (SysStabV) vom 20. Juli 2012, die zuletzt am 9. März 2015 geändert worden ist, regelt neben der Nachrüstung von Wechselrichtern und Entkupplungsschutzeinrichtungen für bestimmte Photovoltaikanlagen („50,2-Hertz-Problematik“) auch die Nachrüstung weiterer dezentraler Erzeugungsanlagen (Wind, Wasser, Biomasse, Kraft-Wärme-Kopplung) zur Lösung der sog. „49,5-Hertz-Problematik“. Die Nachrüstungen sind erforderlich, um das gleichzeitige Abschalten großer Mengen an Erzeugungsleistung bei bestimmten Frequenzwerten zu vermeiden, da dies zu einer Netzdestabilisierung führen würde.

Die betroffenen Bestandsanlagen weisen Frequenzeinstellungen mit einem unteren Abschaltwert von 49,5 Hz auf. Bei einer Netzfrequenz von 49,5 Hz würden sich diese Anlagen somit instantan vom Netz trennen, wodurch von einer akuten Systemgefährdung auszugehen ist.

Vom Nachrüstungsprozess betroffen sind Anlagenbetreiber, Verteilnetzbetreiber und Übertragungsnetzbetreiber.

Eine Übersicht zu den Fristen gemäß SysStabV und Musterformulare, die Verteilnetzbetreiber im Nachrüstprozess unterstützen, stehen unten zum Download zur Verfügung.

Die Nachrüstung ist vom Anlagenbetreiber selbst zu organisieren; die damit verbundenen Kosten trägt i.d.R. der Anlagenbetreiber. Nur in Ausnahmefällen wird ein Teil der Kosten durch die Netzbetreiber erstattet.

BDEW/VKU-Prozessleitfaden zur Lösung der 49,5-Hz-Problematik:

Die verbändeübergreifende Projektgruppe „Nachrüstungsaufforderung 49,5 Hz“ hat einen Prozessleitfaden erstellt, der die am Nachrüstungsprozess beteiligten Anlagenbetreiber, Verteilnetzbetreiber und Übertragungsnetzbetreiber bei der Umsetzung der Verordnung unterstützen soll.

Der Prozessleitfaden greift den Prozessablauf der Nachrüstung auf und gibt insbesondere eine Orientierung im Falle eines Ausnahmebegehrens gemäß § 15 SysStabV und im Falle einer anteiligen Kostenübernahme gemäß § 21 SysStabV. Auch gibt der Leitfaden Hilfestellung zum Nachweis der Nachrüstung und dem erforderlichen Report gegenüber den Übertragungsnetzbetreibern. Der Prozessleitfaden und entsprechende Musterformulare stehen unten zum Download zur Verfügung.


Ansprechpartner: Stephanie Risch

Musterformulare gemäß § 12 SysStabV und Begleitschreiben BMWi/BNetzA (docx)


Weitere Musterformulare für den Nachrüstungsprozess (docx)

Geschlossene Verteilernetze gemäß BNetzA und Landesregulierungsbehörden