Konsultationsverfahren des Council of European Energy Regulators (CEER) zur Gestaltung von grenzüberschreitenden Marktgebieten / Handelszonen (Gas Target Model)
Am 20. September 2011 endete das Konsultationsverfahren des Council of European Energy Regulators (CEER) bezüglich der Schaffung von grenzüberschreitenden Marktgebieten oder Handelszonen. Ziel ist die Gestaltung eines einheitlichen, europäischen Gasmarktes mit der Möglichkeit des grenzüberschreitenden Handels und der Marktintegration zwischen europäischen Mitgliedstaaten. Ein weiteres Bestreben des Gas Target Models ist, dass jeder Endverbraucher von einem liquiden, gut funktionierenden Großhandelsmarkt profitieren kann. Im Rahmen der Befragung sollen Möglichkeiten zur Realisierung des Gas Target Models unter den Gesichtspunkten der Versorgungssicherheit, der Schaffung von Investitionsanreizen (Transportkapazitäten), der Erleichterung der Zusammenlegung von Großhandelsmärkten sowie der Integration von erneuerbaren Energien diskutiert werden. Die Schaffung eines einheitlichen europäischen Gasmarktes wird vom VKU grundsätzlich begrüßt. Neben der Voraussetzung von Entry/Exit Systemen in jedem Land, werden die Schaffung einer grenzüberschreitenden Handelszone oder eines grenzübergreifenden Marktgebietes diskutiert. Der VKU spricht sich für letzteres aus, da eine grenzüberschreitende Handelszone zwar über einen gemeinsamen virtuellen Handelspunkt (VHP) verfügen, die Distribution und die Bilanzierung der Mengen jedoch national erfolgen soll. Dabei wird die Gefahr gesehen, dass sich dies praktisch wie zwei separate Marktgebiete verhält. Bei der Schaffung eines einheitlichen europäischen Gasmarktes sollte ein besonderer Fokus auf die Kapazitätssituation gelegt werden. Die von CEER vorgeschlagenen Maßnahmen, wie CAM (capacity allocation management) und CMP (congestion management), werden vom VKU als sinnvoll erachtet. Dabei werden Use-it-or-lose-it Maßnahmen, kurzfristiger Kapazitätshandel (Vorbild KARLA Gas) und Kapazitätsvermarktungsplattformen als Möglichkeiten gesehen. Ansprechpartner Silvia Wild

Konsultationsverfahren des Council of European Energy Regulators (CEER) zur Gestaltung von grenzüberschreitenden Marktgebieten / Handelszonen (Gas Target Model)

VKU begrüßt die Idee einer Erleichterung des grenzüberschreitenden Handels

Flaggen europäischer Länder vor dem Europäischen Parlament

20.09.2011. Am 20. September 2011 endete das Konsultationsverfahren des Council of European Energy Regulators (CEER) bezüglich der Schaffung von grenzüberschreitenden Marktgebieten oder Handelszonen. Ziel ist die Gestaltung eines einheitlichen, europäischen Gasmarktes mit der Möglichkeit des grenzüberschreitenden Handels und der Marktintegration zwischen europäischen Mitgliedstaaten. Ein weiteres Bestreben des Gas Target Models ist, dass jeder Endverbraucher von einem liquiden, gut funktionierenden Großhandelsmarkt profitieren kann.

Im Rahmen der Befragung sollen Möglichkeiten zur Realisierung des Gas Target Models unter den Gesichtspunkten der Versorgungssicherheit, der Schaffung von Investitionsanreizen (Transportkapazitäten), der Erleichterung der Zusammenlegung von Großhandelsmärkten sowie der Integration von erneuerbaren Energien diskutiert werden.

Die Schaffung eines einheitlichen europäischen Gasmarktes wird vom VKU grundsätzlich begrüßt. Neben der Voraussetzung von Entry/Exit Systemen in jedem Land, werden die Schaffung einer grenzüberschreitenden Handelszone oder eines grenzübergreifenden Marktgebietes diskutiert. Der VKU spricht sich für letzteres aus, da eine grenzüberschreitende Handelszone zwar über einen gemeinsamen virtuellen Handelspunkt (VHP) verfügen, die Distribution und die Bilanzierung der Mengen jedoch national erfolgen soll. Dabei wird die Gefahr gesehen, dass sich dies praktisch wie zwei separate Marktgebiete verhält.

Bei der Schaffung eines einheitlichen europäischen Gasmarktes sollte ein besonderer Fokus auf die Kapazitätssituation gelegt werden. Die von CEER vorgeschlagenen Maßnahmen, wie CAM (capacity allocation management) und CMP (congestion management), werden vom VKU als sinnvoll erachtet. Dabei werden Use-it-or-lose-it Maßnahmen, kurzfristiger Kapazitätshandel (Vorbild KARLA Gas) und Kapazitätsvermarktungsplattformen als Möglichkeiten gesehen.

Ansprechpartner Silvia Wild


[Vorheriger Monat] Mai 2012 [Nächster Monat]
m d m d f s s
30 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31 1 2 3

Termine Mai 2012

04.05. 10:30h 31. Sitzung Ausschuss des Finanz- und Wirtschaftsrates beim VKU (Berlin)
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
08.05. Social Media für Stadtwerke (Berlin)
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
09.05. - 10.05. Branchenwissen Stadtwerke (Berlin)
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
10.05. VKU-Finanzierungskonferenz
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
09.05. - 10.05. Branchenwissen Stadtwerke (Berlin)
10.05. 17:30h Parlamentarischer Abend am 10. Mai 2012 - MiFID II: Energiehandel im Fokus der Finanzaufsicht
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
15.05. 10:30h AK Vertrieb
15.05. 10:30h Workshop "Energievertrieb" (Thüringen)
15.05. - 16.05. 18:00h 25. Sitzung des Finanz- und Wirtschaftsrates beim VKU (Sachsen)
16.05. Workshop "Stadtwerke als Anbieter von Kommunikationsdiensten in Glasfasernetzen" (Baden-Württemberg)
15.05. - 16.05. 18:00h 25. Sitzung des Finanz- und Wirtschaftsrates beim VKU (Sachsen)
22.05. Sitzung des VKU Landesvorstands Thüringen (Thüringen)
23.05. - 24.05. Kompaktwissen Energie-Einkauf - Alles rund um die Beschaffung von Strom und Gas
23.05. - 24.05. Kompaktwissen Energie-Einkauf - Alles rund um die Beschaffung von Strom und Gas