VKU überreicht der Politik Eckpunkte zur EEG-Novelle
Im Rahmen der in diesem Jahr stattfindenden EEG-Novelle weist der VKU darauf hin, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien auf kosteneffiziente Weise fortgesetzt werden muss. Eine Verteuerung der EEG-Förderung sollte vermieden werden, um die Akzeptanz dieses wichtigen Förderinstruments nicht zu gefährden. Dies ist eine der Kernbotschaften der VKU-Eckpunkte zur Novellierung des EEG, die der VKU an die zuständigen Bundestagsabgeordneten und Bundesministerien versandt hat. Die Eckpunkte enthalten die Vorschläge der kommunalen Energiewirtschaft zur Förderung der Erneuerbaren Energien im Strombereich. Weiterhin weist der VKU darauf hin, dass das EEG transparenter werden muss, damit es von den Stromkunden auf Dauer akzeptiert wird. Hierfür ist es unabdingbar, dass die Strommenge, die der Kunde durch die EEG-Umlage subventioniert, im Strommix des Versorgers abgebildet wird. Nach den jetzigen Vorschriften über die Stromkennzeichnung wird dies ab dem 15. Dezember 2011 nicht mehr möglich sein. Sofern der Gesetzgeber nichts unternimmt, wird eine große Verunsicherung beim Stromkunden die Folge sein. Als weitere wichtige Maßnahme fordert der VKU eine verbesserte Netz- und Marktintegration von Strom sowohl aus EE- als auch aus KWK-Anlagen. Soweit es infolge von Netzengpässen notwendig ist, die Einspeiseleistung zu reduzieren, sollte die Wärmeversorgung aus KWK-Anlagen nach Möglichkeit nicht unterbrochen werden. Die kommunalen Energiewirtschaftsunternehmen unterstützen das Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung bis zum Jahr 2020 auf mindestens 30 Prozent zu erhöhen. Nicht zuletzt aufgrund ihrer regionalen Verankerung sind sie wichtige Partner beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Derzeit befinden sich bei den Stadtwerken Erneuerbare-Energien-Anlagen mit einer installierten Leistung von ca. 1.400 MW im Bau oder im Genehmigungsverfahren. Mit diesen Investitionen verschaffen sich die kommunalen Unternehmen den Zugang zu attraktiven Zukunftsmärkten und stärken ihre Stellung im Stromerzeugungsmarkt, welcher immer noch von den vier Energiekonzernen beherrscht wird. Zu den VKU-Eckpunkten zur EEG-Novelle gelangen Sie hier: Ansprechpartner Dr. Jürgen Weigt

VKU überreicht der Politik Eckpunkte zur EEG-Novelle

Erneuerbare Energien

14.04.2011. Im Rahmen der in diesem Jahr stattfindenden EEG-Novelle weist der VKU darauf hin, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien auf kosteneffiziente Weise fortgesetzt werden muss. Eine Verteuerung der EEG-Förderung sollte vermieden werden, um die Akzeptanz dieses wichtigen Förderinstruments nicht zu gefährden. Dies ist eine der Kernbotschaften der VKU-Eckpunkte zur Novellierung des EEG, die der VKU an die zuständigen Bundestagsabgeordneten und Bundesministerien versandt hat. Die Eckpunkte enthalten die Vorschläge der kommunalen Energiewirtschaft zur Förderung der Erneuerbaren Energien im Strombereich.

Weiterhin weist der VKU darauf hin, dass das EEG transparenter werden muss, damit es von den Stromkunden auf Dauer akzeptiert wird. Hierfür ist es unabdingbar, dass die Strommenge, die der Kunde durch die EEG-Umlage subventioniert, im Strommix des Versorgers abgebildet wird. Nach den jetzigen Vorschriften über die Stromkennzeichnung wird dies ab dem 15. Dezember 2011 nicht mehr möglich sein. Sofern der Gesetzgeber nichts unternimmt, wird eine große Verunsicherung beim Stromkunden die Folge sein.

Als weitere wichtige Maßnahme fordert der VKU eine verbesserte Netz- und Marktintegration von Strom sowohl aus EE- als auch aus KWK-Anlagen. Soweit es infolge von Netzengpässen notwendig ist, die Einspeiseleistung zu reduzieren, sollte die Wärmeversorgung aus KWK-Anlagen nach Möglichkeit nicht unterbrochen werden.

Die kommunalen Energiewirtschaftsunternehmen unterstützen das Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung bis zum Jahr 2020 auf mindestens 30 Prozent zu erhöhen. Nicht zuletzt aufgrund ihrer regionalen Verankerung sind sie wichtige Partner beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Derzeit befinden sich bei den Stadtwerken Erneuerbare-Energien-Anlagen mit einer installierten Leistung von ca. 1.400 MW im Bau oder im Genehmigungsverfahren. Mit diesen Investitionen verschaffen sich die kommunalen Unternehmen den Zugang zu attraktiven Zukunftsmärkten und stärken ihre Stellung im Stromerzeugungsmarkt, welcher immer noch von den vier Energiekonzernen beherrscht wird.

Zu den VKU-Eckpunkten zur EEG-Novelle gelangen Sie hier:

Ansprechpartner Dr. Jürgen Weigt


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Termine Mai 2012

04.05. 10:30h 31. Sitzung Ausschuss des Finanz- und Wirtschaftsrates beim VKU (Berlin)
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
08.05. Social Media für Stadtwerke (Berlin)
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
09.05. - 10.05. Branchenwissen Stadtwerke (Berlin)
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
10.05. VKU-Finanzierungskonferenz
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
09.05. - 10.05. Branchenwissen Stadtwerke (Berlin)
10.05. 17:30h Parlamentarischer Abend am 10. Mai 2012 - MiFID II: Energiehandel im Fokus der Finanzaufsicht
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
15.05. 10:30h AK Vertrieb
15.05. 10:30h Workshop "Energievertrieb" (Thüringen)
15.05. - 16.05. 18:00h 25. Sitzung des Finanz- und Wirtschaftsrates beim VKU (Sachsen)
16.05. Workshop "Stadtwerke als Anbieter von Kommunikationsdiensten in Glasfasernetzen" (Baden-Württemberg)
15.05. - 16.05. 18:00h 25. Sitzung des Finanz- und Wirtschaftsrates beim VKU (Sachsen)
22.05. Sitzung des VKU Landesvorstands Thüringen (Thüringen)
23.05. - 24.05. Kompaktwissen Energie-Einkauf - Alles rund um die Beschaffung von Strom und Gas
23.05. - 24.05. Kompaktwissen Energie-Einkauf - Alles rund um die Beschaffung von Strom und Gas