Netzkodizes - Europäische Anwendungsvorschriften für Netzbetreiber und Erzeuger
Die Anwendungsvorschriften, auch Netzkodizes oder Network Codes genannt, die auf europäischer Ebene entwickelt werden, sind künftig für viele Bereiche, wie z. B. Netzanschluss und Systemsicherheit, die bindende Handlungsgrundlage. Der Entwicklungsprozess wird im Sinne der Mitglieder des VKU gemeinsam mit europäischen Partnern intensiv begleitet. Der VKU ist Teil einer Arbeitsgruppe "Netzkodizes Elektrizität" und beteiligt sich mit deren Teilnehmern an den Gesprächen zur Entwicklung der Netzkodizes. Die Europäische Union ist fest entschlossen, die noch national geprägten europäischen Energiemärkte zu harmonisieren. Auf Grundlage der Vorschriften aus dem 3. Binnenmarktpaket, werden nun mit Hilfe einer neuen Behörde, der Agency for the Cooperation of Energy Regulators, (ACER) und europäischen Vertretern der Übertragungsnetzbetreiber (European Network of Transmission System Operators for Electricity / Gas; kurz ENTSO-E/-G) Anwendungsvorschriften zur Erreichung dieser Ziele erarbeitet. Das Ziel der Netzkodizes soll sein, grenzüberschreitende Netz- und Marktintegrationsprobleme zu überwinden. Diese Anwendungsvorschriften werden sich auf Verteilnetzbetreiber, Regionale Erzeuger bis hin zu Kleinstanlagen auswirken. In den jetzigen Entwürfen sind sehr konkrete technische Vorgaben gemacht worden. Außerdem werden Netzkodizes für verschiedene Bereiche entwickelt, so z. B. für Netzanschluss, Erzeugung, Kapazitätsvorhaltung, Engpassmanagement, Frequenzbereiche, Notfallprozeduren, Energieeffizienz, Systemstabilität etc. Die letzten, der ca. 19 Netzkodizes werden 2015 der ACER zur Prüfung vorgelegt. Die technischen und prozessualen Anforderungen der Netzkodizes, sind in ihrer späteren Umsetzung in den EU-Staaten anzuwenden. Der VKU wird sicherstellen, dass eine Beteiligung zusammen mit europäischen Partnern am Entwicklungsprozess und an den Beratungsrunden der ENTSO-E und ENTSO-G, gewährleistet bleibt. Ansprechpartner: Falk Engelmann

Netzkodizes - Europäische Anwendungsvorschriften für Netzbetreiber und Erzeuger

Netzkodizes – Europäische Anwendungsvorschriften für Netzbetreiber und Erzeuger

Flaggen der Europäische Kommission vor einem Gebäude

Die Anwendungsvorschriften, auch Netzkodizes oder Network Codes genannt, die auf europäischer Ebene entwickelt werden, sind künftig für viele Bereiche, wie z. B. Netzanschluss und Systemsicherheit, die bindende Handlungsgrundlage. Der Entwicklungsprozess wird im Sinne der Mitglieder des VKU gemeinsam mit europäischen Partnern intensiv begleitet.

Der VKU ist Teil einer Arbeitsgruppe "Netzkodizes Elektrizität" und beteiligt sich mit deren Teilnehmern an den Gesprächen zur Entwicklung der Netzkodizes. Die Europäische Union ist fest entschlossen, die noch national geprägten europäischen Energiemärkte zu harmonisieren. Auf Grundlage der Vorschriften aus dem 3. Binnenmarktpaket, werden nun mit Hilfe einer neuen Behörde, der Agency for the Cooperation of Energy Regulators, (ACER) und europäischen Vertretern der Übertragungsnetzbetreiber (European Network of Transmission System Operators for Electricity / Gas; kurz ENTSO-E/-G) Anwendungsvorschriften zur Erreichung dieser Ziele erarbeitet.

Das Ziel der Netzkodizes soll sein, grenzüberschreitende Netz- und Marktintegrationsprobleme zu überwinden. Diese Anwendungsvorschriften werden sich auf Verteilnetzbetreiber, Regionale Erzeuger bis hin zu Kleinstanlagen auswirken. In den jetzigen Entwürfen sind sehr konkrete technische Vorgaben gemacht worden. Außerdem werden Netzkodizes für verschiedene Bereiche entwickelt, so z. B. für Netzanschluss, Erzeugung, Kapazitätsvorhaltung, Engpassmanagement, Frequenzbereiche, Notfallprozeduren, Energieeffizienz, Systemstabilität etc. Die letzten, der ca. 19 Netzkodizes werden 2015 der ACER zur Prüfung vorgelegt.

Die technischen und prozessualen Anforderungen der Netzkodizes, sind in ihrer späteren Umsetzung in den EU-Staaten anzuwenden. Der VKU wird sicherstellen, dass eine Beteiligung zusammen mit europäischen Partnern am Entwicklungsprozess und an den Beratungsrunden der ENTSO-E und ENTSO-G, gewährleistet bleibt.

Ansprechpartner: Falk Engelmann

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19.06.2013 10:46:59
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